20. September - Der LEAG die Grenzen zeigen: Kommt zum Waldspaziergang am Tagebau Nochten

Geht es nach dem Kohlekonzern LEAG, wird sich der Tagebau Nochten bis direkt an die Dörfer Mulkwitz und Rohne heran fressen. Zurück bliebe ein riesiges Restloch, aus dem das rare Wasser der Region verdunstet. Die Bundesregierung gibt der LEAG bis zu 1,75 Milliarden Euro Entschädigung für den Kohleausstieg, ohne dass der Konzern von diesem Plan Abstriche macht.

200812 zobel zoomWir finden uns damit nicht ab: Der Tagebau muss verkleinert werden, um Raum für die Natur und ausreichend Abstand zu benachbarten Dörfern zu erhalten! Von Eigentümern, die ihren Wald nicht an die LEAG verkaufen möchten, haben wir ein Stück Wald bis 2037 zur Nutzung übertragen bekommen. Hier finden nun Bildungs- und Kulturveranstaltungen, Waldumbau und Naturschutzmaßnahmen statt. Und hierhin laden wir am 20. September, zum Waldspaziergang ein.

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„Na slědach Łakomskich gatow“ - Wanderung am 12. September

Die Schule für niedersorbische Sprache und Kultur veranstaltet eine Wanderung von Lacoma (Treffpunkt 9:30 Uhr) nach Maust (Ankunft ca, 12:30 Uhr). Dabei werden die Veränderungen der Landschaft durch den Tagebau und die begonnene Flutung erkundet, aber auch Erinnerungen an den Lacoma-Widerstand und Hintergründe zu aktuellen Konflikten besprochen. Die Veranstaltung findet in wendischer (niedersorbischer) Sprache statt. Dozent ist René Schuster von der Umweltgruppe Cottbus, selbst Bewohner von Lacoma in den Jahren 1994-2005.

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Unser Wald im Greenpeace-Magazin / erneuter Naturschutzeinsatz

Das aktuelle Greenpeace-Magazin (Ausgabe September / Oktober 2020) widmet sich dem Schwerpunkt Wald. Dabei wird dem von der Umweltgruppe Cottbus im Vorfeld des Tagebaues Nochten langfristig gepachtete Waldstück eine ganze Seite (S. 46) gewidmet. Einige Wochen nach dem Besuch der Journalisten führten Naturschützer*innen aus Cottbus und der Region Schleife einen weiteren Naturschutzeinsatz in deren gepachtetem Waldstück durch.

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Demonstration gegen Zwangsumsiedlungen für Tagebau Garzweiler

Am 30. August 2020 will ein breites Bündnis gegen die geplanten Zwangsumsiedlungen mehrerer Dörfer für den Tagebau Garzweiler demonstrieren. Der Konflikt um diese Dörfer ist in den vergangenen Wochen hochgekocht, weil der Kohlekonzern RWE begonnen hat, mit dem Abriss der Landesstraße 277 Tatsachen zu schaffen. Details zur (Coronaschutz-kompatiblen) Demonstration (Treffpunkt, Uhrzeit) folgen in Kürze und werden dann auf der Terminseite unserer Homepage ergänzt. Lausitzer, die sich trotz der langen Anfahrt vor Ort solidarisch zeigen wollen, können sich bei uns melden. Wir prüfen dann, ob wir eine gemeinsame Anreise organisieren können.

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Lausitzer Köstlichkeiten im Vorfeld des Tagebaus Nochten: Auf Blaubeer-Pirsch mit Radlern von „Tour de Planet“

200629 blaubeersammelnEine Gruppe Radfahrer von „Tour de Planet“ hat in der vergangenen Woche die Lausitz erreicht. In Schleife (Landkreis Görlitz) haben die etwa 15 Radler auf Einladung der Umweltgruppe Cottbus (UGC) und dem Nachhaltigkeitsverein „Eine Spinnerei e. V.“ aus Neustadt/Spree heimische Wald-Blaubeeren gesammelt. In dem von der UGC gepachteten Grundstück im Vorfeld des Tagebaus Nochten konnten die Sammler eine gute Ernte einfahren.

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Vortrag in Cottbus am 4. März: Soziales Nachhaltigkeitsbarometer: Wie gerecht ist die Energiewende?

(Kohlerundbrief vom 26. Februar 2020:) Im „sozialen Nachhaltigkeitsbarometer“ untersucht das Potsdamer Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) jährlich die Einstellungen und das Gerechtigkeitsempfindungen der Menschen zur Energiewende. Dabei zeigt sich, dass eine große Mehrheit der Bevölkerung hinter der Energiewende steht. Wachsende Kritik gibt es allerdings bei der Umsetzung der Energiewende verbinden viele Bürgerinnen und Bürger ein zu wenig abgestimmtes und geordnetes Vorgehen der politisch Verantwortlichen. Daniela Setton, Autorin der Studie und Senior wissenschaftliche Mitarbeiterin am IASS, auf Einladung der Lausitzer Landtagsabgeordneten Isabell Hiekel (Bündnis/Grüne), ihre aktuellen Ergebnisse aus einer umfangreichen Untersuchung vorstellen. Im Anschluss wird über Lösungsansätze für eine sozialverträgliche und gerechte Energiewende diskutiert. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.


Mittwoch, 4. März 2020, 18.00 – 20.00 Uhr, Grüner Laden, Straße der Jugend 98; 03046 Cottbus

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Lausitzer Kohlerundbrief