Wir gratulieren Peter Emorinken-Donatus und der Bioboden-Genossenschaft!

221112 panter alleDen Panter-Preis der taz erhalten 2022 Peter Emorinken-Donatus und die BioBoden-Genossenschaft! Wir gratulieren herzlich und bedanken und für die gelungene gemeinsame Veranstaltung mit allen Nominierten!

Peter wird mit dem Jurypreis für sein langjähroges Engagement gegen Umweltschädenund Menschenrechtsverletzungen durch Ölkonzerne in Nigeria und die Initiative für ein Ökozidgesetzt geehrt. Die BioBoden-Genossenschaft stemmt sich zum Schutz der biologischen Landwirtschaft gegen den Ausverkauf der Ackerböden an Spekulanten und hat die meisten Stimmen in der Leser*innenabstimmung der taz erhalten. Bei der Preisverleihung in der taz-Kantine in Berlin gab BíoBoden überraschend bekannt, das Preisgeld von 5000 Euro mit allen Nominierten zu teilen! Die Umweltgruppe Cottbus dankt herzlich für diese Unterstützung! (Fotos: Anke Phoebe Peters)

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Ausstellung zu vom Kohletagebau bedrohtem Wald in Tharandt

unverkaeuflich 38 20200716Eine Fotoausstellung über den vom Braunkohletagebau Nochten bedrohten Wald bei Rohne (Ostsachen) ist ab dem am 18. November im soziokulturellen Zentrum Kuppelhalle in Tharandt zu sehen. Um 18 Uhr lädt die Kuppelhalle zur Vernissage ein.

Die privaten Eigentümer eines Waldes bei Rohne weigern sich ihr Grundstück an den Kohlekonzern LEAG zu verkaufen und haben ihn stattdessen an den Umweltverband GRÜNE LIGA verpachtet. Diese führt seit 2020 Umweltbildungs- und Kulturveranstaltungen in dem Waldstück durch. Inzwischen hat die LEAG ein Enteignungsverfahren gegen Grundeigentümer und Umweltgruppe eingeleitet, das beim sächsischen Oberbergamt bearbeitet wird.

Der Fotograf Markus Pichlmaier hat die Annäherung des Tagebaues an Wald und Dörfer in einer Fotoausstellung mit dem titel „UNverkäuflich“ erlebbar gemacht und wird bei der Eröffnung anwesend sein.

„Der Tagebau Nochten verursacht neben den unfassbaren CO2-Emissionen aus der Kohleverbrennung auch massive Eingriffe in das Grundwasser und belastet die Spree bis nach Berlin. Eine Umplanung des Tagebaues ist unumgänglich, um diese Ewigkeitslasten wenigstens zu begrenzen. Dabei kann auch der Abstand zu den Dörfern am Tagebaurand vergrößert werden. Um das alles geht es bei diesem Stück Wald.“ erläutert Rebekka Schwarzbach von der Umweltgruppe Cottbus der GRÜNEN LIGA.

Am Sonnabend Verleihung des Panterpreises

221112 Panther SkulpturAm Samstag, den 12. November ab 18 Uhr wird öffentlich der taz Panter Preis verliehen. Alle sechs nominierten Projekte werden dabei sein. Braunkohle-Widerstand wurde gleich zweimal nominiert: mit der Mahnwache Lützerath aus dem Rheinland und der Umweltgruppe Cottbus aus der Lausitz! Die Veranstaltung in der taz-Kantine in Berlin wird hier im Internet übertragen.

Jetzt abstimmen: Lausitzer Kohlekritik für Panterpreis nominiert

Nur noch diese Woche wird online über die Vergabe des diesjährigen Panterpreises abgestimmt!

Unsere Arbeit ist unter den sechs nominierten Projekten!

220917 panterpreis insta motivNur noch bis zum 15. Oktober kann online abgestimmt werden, wer den diesjährigen Panter-Preis bekommen soll. Wir freuen uns, wenn Ihr uns über Eure Unterstützung unter https://www.taz.de/panter

Jahrelange tagebaukritische Arbeit in der Lausitz kostet viel Kraft und Rückgrat. Nun wurde sie für den renommierten Panterpreis der Tageszeitung taz nominiert! Eine Vorjury wählte aus zahlreichen Vorschlägen sechs Projekte aus. Die Umweltgruppe Cottbus hat sich dabei sich nicht selbst beworben, sondern wurde vorgeschlagen. Wir sind uns einig, dass nicht eine Person, sondern die ganze Gruppe die jahrelange Arbeit getragen hat, die mit dieser Nominierung gewürdigt wird.

Unabhängig davon, wer dabei die meisten Stimmen bekommen wird, ist die Nominierung für uns bereits eine große Ehrung, da sie die viele Arbeit vor Ort bundesweit sichtbar gemacht hat.

Wir sind für den taz-Panterpreis nominiert!

Jahrelange tagebaukritische Arbeit in der Lausitz kostet viel Kraft und Rückgrat. Nun wurde sie für den renommierten Panterpreis der Tageszeitung taz nominiert! Eine Vorjury wählte aus zahlreichen Vorschlägen sechs Projekte aus. Die Umweltgruppe Cottbus hat sich dabei sich nicht selbst beworben, sondern wurde vorgeschlagen. Wir sind uns einig, dass nicht eine Person, sondern die ganze Gruppe die jahrelange Arbeit getragen hat, die mit dieser Nominierung gewürdigt wird.

Bis zum 10. September werden alle sechs Nominierten in der taz ausführlich vorgestellt. Vom 16. September bis 17. Oktober kann online abgestimmt werden, wer den diesjährigen Panter-Preis bekommen soll. Wir freuen uns, wenn Ihr uns dann Eure Unterstützung gebt und werden den Link zur Abstimmung im Kohlerundbrief mitteilen, sobald er freigeschaltet ist.

Unabhängig davon, wer dabei die meisten Stimmen bekommen wird, ist die Nominierung selbst schon die entscheidende Ehrung. Denn sie macht die viele Arbeit vor Ort bundesweit sichtbar.

Nachtrag vom 17.09.2022: Die Abstimmung ist jetzt möglich unter www.taz.de/panter

Sorbisch-Walisisches Gastspiel im bedrohten Wald

210411 unverkaeuflich 0409Die sorbisch-walisische Freundschaftstour des sorbischen Kulturkollektivs Wakuum besucht vor ihrem Konzert in Schleife unseren bedrohten Wald. Am Abend finden dann der offizielle Tourauftakt in der Pfarrscheune Schleife statt. Zur Aktion im Wald haben sich auch Vertreter*innen von Fridays for Future Berlin, Brandenburg und Sachsen angekündigt. Treffen für (noch) Ortsunkundige ist um 14:40 Uhr am Bahnhof Schleife (Lausitzbahn von Cottbus um 14:04 Uhr), um 15 Uhr geht es vor Ort im Wald los. Abends beginnt das Konzert in der Pfarrscheune um 19 Uhr.

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Lausitzer Kohlerundbrief