14. Januar: Demonstration gegen Räumung von Lützerath

Das Land Nordrhein-Westfalen beabsichtigt, im Januar 2023 mit der Räumung der Siedlung Lützerath zu beginnen, um den Weg für den Abbau von weiteren 90 Millionen Tonnen Braunkohle allein in den nächsten drei Jahren frei zu machen. Dagegen wird einem Bündnis der Klimabewegung am 14. Januar ab 12:00 Uhr in Lützerath friedlich protestieren. Nähere Informationen bei Alle Dörfer bleiben.

Foto-Ausstellung zu vom Kohletagebau bedrohtem Wald ab 13, Januar in Berlin

unverkaeuflich 38 20200716Die Fotoausstellung zu unserem bedrohten Wald wird abb Januar in Berlin gezeigt: Vom 14. Januar 2023 bis 24. Februar 2023 im Haus der Demokratie und Menschenrechte (Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin) zu sehen. Die LEAG, ein Unternehmen im Eigentum des tschechischen Milliardärs Daniel Křetínský plant den Braunkohletagebau Nochten zu erweitern und dafür weiteren Wald zu vernichten. Der Fotograf Markus Pichlmaier machte gemeinsam mit dem Umweltnetzwerk GRÜNE LIGA die Annäherung des Tagebaues an Wald und Dörfer visuell erlebbar. Unter dem Titel „Unverkäuflich“ werden die 15 Motive umfassenden Fotografien und Kollagen im Foyer des Robert-Havemann-Saales gezeigt. Die privaten Eigentümer eines Waldes bei Rohne weigern sich ihr Grundstück an den Kohlekonzern LEAG zu verkaufen und haben ihn stattdessen an den Umweltverband GRÜNE LIGA verpachtet. Diese führt seit 2020 Umweltbildungs- und Kulturveranstaltungen in dem Waldstück durch, so zum Beispiel eine kürzliche Kunst- und Baumpflanzaktion. Inzwischen hat die LEAG ein Enteignungsverfahren gegen Grundeigentümer und Umweltgruppe eingeleitet, das beim sächsischen Oberbergamt bearbeitet wird. Die bereits früher geplante Präsenz der Ausstellung in Berlin hatte wegen Corona-Pandemie abgesagt werden müssen.

Wir gratulieren Peter Emorinken-Donatus und der Bioboden-Genossenschaft!

221112 panter alleDen Panter-Preis der taz erhalten 2022 Peter Emorinken-Donatus und die BioBoden-Genossenschaft! Wir gratulieren herzlich und bedanken und für die gelungene gemeinsame Veranstaltung mit allen Nominierten!

Peter wird mit dem Jurypreis für sein langjähroges Engagement gegen Umweltschädenund Menschenrechtsverletzungen durch Ölkonzerne in Nigeria und die Initiative für ein Ökozidgesetzt geehrt. Die BioBoden-Genossenschaft stemmt sich zum Schutz der biologischen Landwirtschaft gegen den Ausverkauf der Ackerböden an Spekulanten und hat die meisten Stimmen in der Leser*innenabstimmung der taz erhalten. Bei der Preisverleihung in der taz-Kantine in Berlin gab BíoBoden überraschend bekannt, das Preisgeld von 5000 Euro mit allen Nominierten zu teilen! Die Umweltgruppe Cottbus dankt herzlich für diese Unterstützung! (Fotos: Anke Phoebe Peters)

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Ausstellung zu vom Kohletagebau bedrohtem Wald in Tharandt

unverkaeuflich 38 20200716Eine Fotoausstellung über den vom Braunkohletagebau Nochten bedrohten Wald bei Rohne (Ostsachen) ist ab dem am 18. November im soziokulturellen Zentrum Kuppelhalle in Tharandt zu sehen. Um 18 Uhr lädt die Kuppelhalle zur Vernissage ein.

Die privaten Eigentümer eines Waldes bei Rohne weigern sich ihr Grundstück an den Kohlekonzern LEAG zu verkaufen und haben ihn stattdessen an den Umweltverband GRÜNE LIGA verpachtet. Diese führt seit 2020 Umweltbildungs- und Kulturveranstaltungen in dem Waldstück durch. Inzwischen hat die LEAG ein Enteignungsverfahren gegen Grundeigentümer und Umweltgruppe eingeleitet, das beim sächsischen Oberbergamt bearbeitet wird.

Der Fotograf Markus Pichlmaier hat die Annäherung des Tagebaues an Wald und Dörfer in einer Fotoausstellung mit dem titel „UNverkäuflich“ erlebbar gemacht und wird bei der Eröffnung anwesend sein.

„Der Tagebau Nochten verursacht neben den unfassbaren CO2-Emissionen aus der Kohleverbrennung auch massive Eingriffe in das Grundwasser und belastet die Spree bis nach Berlin. Eine Umplanung des Tagebaues ist unumgänglich, um diese Ewigkeitslasten wenigstens zu begrenzen. Dabei kann auch der Abstand zu den Dörfern am Tagebaurand vergrößert werden. Um das alles geht es bei diesem Stück Wald.“ erläutert Rebekka Schwarzbach von der Umweltgruppe Cottbus der GRÜNEN LIGA.

Am Sonnabend Verleihung des Panterpreises

221112 Panther SkulpturAm Samstag, den 12. November ab 18 Uhr wird öffentlich der taz Panter Preis verliehen. Alle sechs nominierten Projekte werden dabei sein. Braunkohle-Widerstand wurde gleich zweimal nominiert: mit der Mahnwache Lützerath aus dem Rheinland und der Umweltgruppe Cottbus aus der Lausitz! Die Veranstaltung in der taz-Kantine in Berlin wird hier im Internet übertragen.

Jetzt abstimmen: Lausitzer Kohlekritik für Panterpreis nominiert

Nur noch diese Woche wird online über die Vergabe des diesjährigen Panterpreises abgestimmt!

Unsere Arbeit ist unter den sechs nominierten Projekten!

220917 panterpreis insta motivNur noch bis zum 15. Oktober kann online abgestimmt werden, wer den diesjährigen Panter-Preis bekommen soll. Wir freuen uns, wenn Ihr uns über Eure Unterstützung unter https://www.taz.de/panter

Jahrelange tagebaukritische Arbeit in der Lausitz kostet viel Kraft und Rückgrat. Nun wurde sie für den renommierten Panterpreis der Tageszeitung taz nominiert! Eine Vorjury wählte aus zahlreichen Vorschlägen sechs Projekte aus. Die Umweltgruppe Cottbus hat sich dabei sich nicht selbst beworben, sondern wurde vorgeschlagen. Wir sind uns einig, dass nicht eine Person, sondern die ganze Gruppe die jahrelange Arbeit getragen hat, die mit dieser Nominierung gewürdigt wird.

Unabhängig davon, wer dabei die meisten Stimmen bekommen wird, ist die Nominierung für uns bereits eine große Ehrung, da sie die viele Arbeit vor Ort bundesweit sichtbar gemacht hat.

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Lausitzer Kohlerundbrief