Buchpremiere „Gruben-Rand-Notizen“ von Jurij Koch am 7. Oktober 2020 in Horno

gruben rand notizen coverWie der Domowina-Verlag mitteilt, stellt Jurij Koch sein neues Buch "GrubenRandNotizen" am 7. Oktober im Hornoer Krug in Forst vor.

Im Frühjahr 1996 entschließt sich der Cottbuser Schriftsteller und Journalist Jurij Koch (*1936), ein Tagebuch zu führen. In den Mittelpunkt seiner Beobachtungen gerät dabei der dramatische Kampf eines Lausitzer Dorfes gegen seine „Grubenfahrt“. Koch dokumentiert im vorliegenden Buch die letzten Jahre von Horno, den Widerstand vieler Bewohner gegen die drohende Umsiedlung und wie dieser letztlich gebrochen wurde.

Musik: Matthias Kießling

Moderation: Klaus Wilke

Die Veranstaltung ist kostenlos und findet aus Platzgründen im Saal der Gaststätte „Hornoer Krug“ statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlichdie Zahl der Teilnehmer ist jedoch Corona-bedingt begrenzt.

Mittwoch, 7. Oktober 2020, 19:00 Uhr

Ort: Hornower Krug, Dorfaue 9, 03149 Forst (Lausitz)

Vorkämpferin für Rechte Tagebaubetroffener wird finanziell abgestraft

Spendenaufruf für jahrelanges Engagement gegen Grundabtretungen

Birgit J. hat mit jahrelangem privatem Engagement ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes erreicht, das die Rechte Bergbaubetroffener deutlich stärkt. Sie möchte den Rechtsstreit fortführen, droht aber insbesondere vom Bergbauunternehmen LEAG mit Kosten belastet zu werden, die sie nach acht Jahren Kampf nicht mehr privat stemmen kann. Wer Birgit unterstützen möchte, kann das hier tun.

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Waldspaziergang am Tagebau Nochten: Verkleinerung des Tagebaues zum Schutz der Dörfer nötig

200920 waldspaziergang 3266Etwa 100 Teilnehmer kamen am Sonntag am Tagebau Nochten auf dem von der Umweltgruppe gepachteten Waldgrundstück zusammen. Auf einem Waldspaziergang der GRÜNEN LIGA – Umweltgruppe Cottbus wurde die Forderung unterstrichen, dass der Tagebau ausreichend Abstand zu den benachbarten Dörfern einhalten muss. Neben Betroffenen aus der Lausitz kam auch der Naturführer Michael Zobel auf dem Rheinland zu Wort. Zobel, der mit seinen Waldführungen am bedrohten Hambacher Wald bundesweite Berühmtheit erlangte, kritisierte den zögerlichen Kohleausstieg. Für den Wald in Deutschland sei die aktuelle Wasser- und Klimakrise bereits schon heute eine Katastrophe. Für Zobel lohne es sich um „jeden Quadratmeter Wald“ zu kämpfen, auch wie es derzeit in der Lausitz passiert. Jeden Tag, an dem weiter gebaggert wird, sei eine „Versündigung an der Schöpfung“, so der Naturführer.

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20. September: Waldspaziergang am Tagebau Nochten

190330 waldspaziergangVerkleinerung des Tagebaues zum Schutz der Dörfer nötig

Die Umweltgruppe Cottbus lädt für Sonntag, den 20. September, zum Waldspaziergang am Tagebau Nochten ein. Sie macht damit auf ihre Forderung aufmerksam, dass der Tagebau ausreichend Abstand zu den benachbarten Dörfern einhalten muss. Auf dem von der Umweltgruppe gepachteten Waldgrundstück sprechen Betroffene verschiedener Kohlereviere zu den Teilnehmern. Paul Geigerzähler, Berliner Künstler mit sorbischen Wurzeln, wird den Spaziergang musikalisch bereichern.

„Wir wollen mit der Veranstaltung zeigen, wo die Kohle im Boden bleiben muss, die durch den Kohleausstieg nicht mehr gebraucht wird. Die geplante Überarbeitung des Braunkohlenplanes muss den Tagebau Nochten verkleinern: Damit Dörfer wie Rohne lebenswert bleiben, muss die Grube mehr Abstand halten!“ sagt Adrian Rinnert vom 2013 gegründeten Bündnis „Strukturwandel jetzt“.

Mehr zum Waldspaziergang

LEAG muss nach Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums ihre genehmigten Tagebaue verkleinern

Waldgrundstück bis 2037 gepachtet

„Unverkäuflich“: Grüne Liga eröffnet Ausstellung zu vom Tagebau Nochten bedrohtem Wald – gepachtetes Grundstück wird nicht der LEAG überlassen

www.ideengruen.de | markus pichlmaierDresden, 10.09.2020. Das Umweltnetzwerk GRÜNE LIGA hat am Mittwochabend in der Dresdener Hoffnungskirche eine Fotoausstellung über die Gefährdung von Natur und Dörfern durch den Tagebau Nochten am Beispiel eines von Enteignung bedrohten Waldstückes eröffnet. Unter den Teilnehmern der Eröffnung waren auch der Staatssekretär im sächsischen Energie- und Umweltministerium Dr. Gerd Lippold, die Lausitzer Landtagsabgeordnete Antonia Mertsching (DIE LINKE) sowie Juliane Assmann, kirchliche Referentin für "anders wachsen"-Modellgemeinden und der Pfarrer der Hoffnungskirche Walter Lechner.

„Das Waldstück, das die Eigentümer nicht an die LEAG verkaufen möchten, hat die Umweltgruppe Cottbus bis 2037 zur Nutzung übertragen bekommen“, erläuterte René Schuster, von der GRÜNEN LIGA den Hintergrund der Ausstellung. Auf dem Waldgrundstück finden bereits seit Monaten Bildungs- und Kulturveranstaltungen, Waldumbau- und Naturschutzmaßnahmen statt. Fotograf Markus Pichlmaier hat in seinen Bildern Impressionen aus diesem Wald festgehalten, zeigt aber auch, wie sich der Tagebau durch die Landschaft frisst.

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20. September - Der LEAG die Grenzen zeigen: Kommt zum Waldspaziergang am Tagebau Nochten

Geht es nach dem Kohlekonzern LEAG, wird sich der Tagebau Nochten bis direkt an die Dörfer Mulkwitz und Rohne heran fressen. Zurück bliebe ein riesiges Restloch, aus dem das rare Wasser der Region verdunstet. Die Bundesregierung gibt der LEAG bis zu 1,75 Milliarden Euro Entschädigung für den Kohleausstieg, ohne dass der Konzern von diesem Plan Abstriche macht.

200812 zobel zoomWir finden uns damit nicht ab: Der Tagebau muss verkleinert werden, um Raum für die Natur und ausreichend Abstand zu benachbarten Dörfern zu erhalten! Von Eigentümern, die ihren Wald nicht an die LEAG verkaufen möchten, haben wir ein Stück Wald bis 2037 zur Nutzung übertragen bekommen. Hier finden nun Bildungs- und Kulturveranstaltungen, Waldumbau und Naturschutzmaßnahmen statt. Und hierhin laden wir am 20. September, zum Waldspaziergang ein.

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Lausitzer Kohlerundbrief