Lebenslaute am 24. September zu Gast: Mit klassischer Musik gegen Enteignung und Abbaggerung

230924 lebenslauteAm Sonntag, dem 24. September lädt die GRÜNE LIGA zu einem denkwürdigen Konzert im Wald bei Rohne ein: Das bundesweit bekannte Künstler*innenkollektiv "Lebenslaute" wird Stücke von Telemann, Mendelssohn, Rio Reiser und anderen spielen. Das Konzert beginnt im Wald um 14 Uhr. Um 13.30 Uhr startet ein gemeinsamer Spaziergang am Bahnhof Schleife bei dem alle interessierten ohne Umwege zum Aufführungsort finden.

Das Kollektiv Lebenslaute steht seit 1986 für „widerständige Musik an unmöglichen Orten“. In der Gruppe engagieren sich bundesweit Musiker*innen, einmal jährlich in Chor- und Orchesterstärke, dazwischen auch in kleineren Ensembles. Als offene Musik- und Aktionsgruppe bringen sie überwiegend klassische Musik gerade dort zum Klingen, wo dies nicht erwartet wird: Sie traten bereits auf Militärübungsplätzen und Abschiebeflughäfen, vor Atomfabriken und Raketendepots, in Ausländerbehörden und an Braunkohlentagebauen auf.

Die Eigentümer des privaten Waldes im Vorfeld des Tagebaues Nochten verkaufen diesen nicht an die LEAG. Das sächsische Oberbergamt prüft deshalb aktuell auf Antrag des Unternehmens, ob der Wald enteignet werden soll. Im Frühjahr 2023 hatte eine Studie der Universität Flensburg ergeben, dass noch maximal 205 Millionen Tonnen Lausitzer Braunkohle verstromt werden dürfen, wenn das Klimaschutzziel von 1,5-Grad erreichbar bleiben soll. Dazu müssen die Tagebaue der LEAG deutlich verkleinert werden.

Dieser Wald ist der Kohlegrube im Weg

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Lausitzer Menschen für einen früheren Kohleausstieg

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