Foto-Ausstellung zu vom Kohletagebau bedrohtem Wald ab 13, Januar in Berlin

unverkaeuflich 38 20200716Die Fotoausstellung zu unserem bedrohten Wald wird abb Januar in Berlin gezeigt: Vom 14. Januar 2023 bis 24. Februar 2023 im Haus der Demokratie und Menschenrechte (Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin) zu sehen. Die LEAG, ein Unternehmen im Eigentum des tschechischen Milliardärs Daniel Křetínský plant den Braunkohletagebau Nochten zu erweitern und dafür weiteren Wald zu vernichten. Der Fotograf Markus Pichlmaier machte gemeinsam mit dem Umweltnetzwerk GRÜNE LIGA die Annäherung des Tagebaues an Wald und Dörfer visuell erlebbar. Unter dem Titel „Unverkäuflich“ werden die 15 Motive umfassenden Fotografien und Kollagen im Foyer des Robert-Havemann-Saales gezeigt. Die privaten Eigentümer eines Waldes bei Rohne weigern sich ihr Grundstück an den Kohlekonzern LEAG zu verkaufen und haben ihn stattdessen an den Umweltverband GRÜNE LIGA verpachtet. Diese führt seit 2020 Umweltbildungs- und Kulturveranstaltungen in dem Waldstück durch, so zum Beispiel eine kürzliche Kunst- und Baumpflanzaktion. Inzwischen hat die LEAG ein Enteignungsverfahren gegen Grundeigentümer und Umweltgruppe eingeleitet, das beim sächsischen Oberbergamt bearbeitet wird. Die bereits früher geplante Präsenz der Ausstellung in Berlin hatte wegen Corona-Pandemie abgesagt werden müssen.

Dieser Wald ist der Kohlegrube im Weg

Dieser Wald ist der Kohlegrube im Weg

 

Lausitzer Menschen für einen früheren Kohleausstieg

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