Wasserspeicher zum Nutzen der LEAG?

Das Schema kommt aus früheren Lobby-Kampagnen bekannt vor: Egal, was das Problem ist, Braunkohletagebau ist die Lösung. Aktuell sind Starkniederschläge und Flutkatastrophen als Problem in aller Munde. Laut einem RBB-Bericht von vergangener Woche (brandenburg aktuell vom 12.08.) gibt es nun einen Vorstoß des „Wasser Cluster Lausitz e.V.“, zusätzliche Speicher insbesondere in den Tagebauen der LEAG anzulegen, also des Unternehmens, mit dem auffallend viele Wassercluster-Vorstandsmitglieder engstens verbunden sind. Solange Flutungswasser die LEAG nichts kostet, sind große Wasserflächen allerdings immer auch die preiswerteste Form der Rekultivierung, mehr Landfläche erfordert dagegen die Herstellung von Standsicherheit und ertragsfähigen Böden. Ob es da Zusammenhänge zur Wassercluster-Empfehlung gibt? Das vermutet zumindest ein heute erschienener Artikel auf energiezukunft.de. Keine Frage, über die Anlage zusätzlicher Speicher im Spreegebiet muss gründlich und sachlich diskutiert werden. Aber dabei müsste eben auch sichergestellt sein, dass Expertenmeinungen nicht von Wirtschaftsinteressen gesteuert werden.

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