Nach Rutschungen: Weitere Kippenfläche gesperrt

(Kohlerundbrief vom 26. Februar 2020:) Das Sächsische Oberbergamt hat mit der Hochkippe Scheibe eine zusätzliche Fläche im Tagebau Lohsa II für das Betreten gesperrt. Bereits im Dezember wurde dazu eine Allgemeinverfügung erlassen. Die Fläche ist nach Rutschungen im Herbst 2018 und im Frühling 2019 zum seit 2011 geltenden Sperrbereich hinzugefügt worden, weil plötzliches Setzungsfließen beziehungsweise Verflüssigungsgrundbrüche drohen. Bisher verlief die Sperrlinie im Nordwestbereich von Lohsa II direkt am Ufer. Die Hochkippe existiert seit den 1980er Jahren und bot den Einwohnern der umliegenden Orte einen Blick über den sich füllenden Restsee. Der Bergbausanierer LMBV ist jetzt angewiesen, neue Verbotsschilder aufzustellen. Die Hochkippe Scheibe befindet sich bei Weißkollm östlich der Kreisstraße zwischen Tiegling und Burg.

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Dieser Wald ist der Kohlegrube im Weg

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Lausitzer Menschen für einen früheren Kohleausstieg

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