Der Wasserstand im Cottbuser Ostsee war zwischen Mai und Oktober 2025 um etwa 20 Zentimeter auf 62,2 m NHN gefallen. Nach Kritik des Bündnisgrünen Kreisverbandes informiert die LEAG nun wieder aktuell über den Wasserstand.
Die LEAG hatte zunächst auf eine Aktualisierung des Wasserstandes verzichtet, weil der Zielwasserstand ja im Dezember 2024 erreicht worden sei. Allerdings war damals bereits eingeräumt worden, dass noch 50 Millionen Kubikmeter fehlen, um auch das Grundwasser um den See (oft auch „Porenraum“ genannt) fertig aufzufüllen. Dass Seewasser und Porenraum beide das Flutungsziel erreichen, steht damit weiterhin aus. Wann die Flutung wieder aufgenommen wird, hängt von den jeweiligen Regenmengen und den Durchflüssen in der Spree ab. Die meisten Wassernutzungen haben Vorrang vor der Flutung von Tagebauseen, weshalb diese oft nur im abflussreicheren Winterhalbjahr möglich ist.