Am 1. Juni 2025 verstarb Dr. Ernst-Peter Kühn in Cottbus-Willmersdorf im Alter von 89 Jahren. Als den Bewohnern von Lacoma in den 1980er Jahren die Umsiedlung angekündigt wurde, gehörte Ernst-Peter Kühn zu denen, die der Staatsmacht widersprachen, sich auf geltende Bezirkstagsbeschlüsse berufend eine Verschonung des Ortes am Rand des geplanten Tagebaues einforderten. Letztlich siedelte auch er ins benachbarte Cottbus-Willmersdorf um, wo er sich jedoch weiter für die Belange der Dorfgemeinschaft engagierte. Den noch bis 2007 andauernden Kampf um den Erhalt der Lacomaer Teiche begleitete er mit Sympathie. Vielen ist Dr. Kühn als Sammler von Oldtimern bekannt, mit denen er selbst mit über 80 Jahren noch zahlreiche Festumzüge der Region bereicherte. Das Foto zeigt ihn beim Lacoma-Fest im Juni 2022 bei der Führung durch das ehemalige Dorf.
Am 29. Januar 2025 verstarb Mathias Berndt, der über viele Jahre als Pfarrer in Atterwasch wirkte. Als im Jahr 2007 mit Grabko, Kerkwitz und Atterwasch gleich drei Dörfern seiner Gemeinde die Zwangsumsiedlung für einen neuen Braunkohlentagebau drohte, wurde Mathias Berndt zu einer der zentralen Figuren des breiten regionalen Widerstandes dagegen.
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