DIW macht Vorschläge zum Wasserhaushalt an der Spree

WB21 2025 Spree Infografik PM.png.693168Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat sich in einer Studie mit der zunehmenden Wasserknappheit im Spreegebiet beschäftigt. Die Forschenden empfehlen im Rahmen einer gemeinsamen Wasserstrategie von Sachsen, Brandenburg und Berlin eine einheitliche Erhöhung der Wasserentnahmeentgelte auf das Niveau des Berliner Grundwasserpreises.

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Vor IHK-Wasserkonferenz: „Wasser statt Kohle – Unser Recht auf Zukunft“

250513 wasserprotest berlinWährend sich beim Wasserkongress 2025 am 13. Mai in Berlin Vertreter:innen aus Politik und Wirtschaft über die Zukunft der Wasserversorgung austauschten, protestierten Klima- und Umweltgruppen – darunter auch die Umweltgruppe Cottbus - vor der IHK Berlin gegen die fortschreitende Zerstörung der Wasserressourcen durch die Kohleindustrie. Unter dem Motto „Wasser statt Kohle – Unser Recht auf Zukunft“ kritisierten sie die massiven ökologischen Folgen des Braunkohleabbaus und forderten ein Ende der Privatisierung lebenswichtiger Wasserressourcen.

Die Initiativen betonten die Verbindung zwischen Tagebauen, sinkendem Grundwasser, Sulfateinträgen und der künstlichen Schaffung verdunstungsintensiver Tagebauseen. Statt teurer Wasserpipelines brauche es ein grundsätzliches Umdenken – mit klaren politischen Maßnahmen, echten Wasserrückhaltestrategien und gerechten Wassernutzungsentgelten für Unternehmen.

 

 

Wasser für Berlin: Kohleausstieg und kleinere Tagebauseen nötig

Mahnwache vor „Wassergipfel“ der Ministerpräsidenten

240614 protest wasserBerlin, 14.06.2024. Vor dem heutigen Treffen der Ministerpräsidenten von Brandenburg, Sachsen und Berlin forderte das Umweltnetzwerk GRÜNE LIGA mit einer Mahnwache die Verkleinerung geplanter Tagebauseen und Kostengerechtigkeit ein.

„Die Tagebaupläne der LEAG in Brandenburg und Sachsen müssen korrigiert werden, wenn künftig noch genug Wasser in Berlin ankommen soll. Der Kohlekonzern plant 80 Quadratkilometer zusätzliche künstliche Seen, durch deren Verdunstung weniger Wasser in der Spree ankommen wird.“ sagt René Schuster von der GRÜNEN LIGA.

Schuster weiter: „Ein früherer Kohleausstieg würde die Tagebaufolgen reduzieren, weil dann weniger Grundwasserdefizit wieder aufzufüllen ist. Falls weitere Speicher und Überleiterprojekte nötig sind, ist die LEAG als Verursacher an den Bau- und Betriebskosten zu beteiligen. Ein aktuelles Rechtsgutachten zeigt auf, wie das geht.“

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Termine

Dieser Wald ist der Kohlegrube im Weg

Dieser Wald ist der Kohlegrube im Weg

 

Lausitzer Menschen für einen früheren Kohleausstieg

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Lacoma-Filmdokumentation

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Lausitzer Kohlerundbrief