Keine neuen Tagebaue in der Lausitz ! Nowym brunicowym jamam zadoraś!

karte lausitzer revier 2017Nach zehn Jahren Widerstand hat der Lausitzer Bergbaukonzern LEAG im März 2017 die Pläne für drei neue Tagebaue aufgeben. Doch etwa 1.000 Menschen sollen noch immer für Braunkohle umgesiedelt und ca. eine Milliarde Tonnen Treibhausgase ausgestoßen werden. Das Grundwasser wird durch Tagebaue weiter abgesenkt und verunreinigt. Folgekosten drohen auf die Allgemeinheit abgewälzt zu werden. Auch der Bericht der "Kohlekommission" Anfang 2019 hat für die Lausitz wesentliche Fragen offengelassen. Wir kämpfen für den Erhalt der Dörfer, gegen den Aufschluss neuer Abbaugebiete und ein klares Abschaltdatum für die ältesten Kraftwerksblöcke!

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Wassermangel und drohende Wald-Enteignung - die Klimapilger im Raum Guben

181110 klimapilger deulowitzerseeMit historischen Fotos und Wegmarken am Strand des Deulowitzer Sees hat die evangelischen Kirchengemeinde Region Guben am 10. November 2018 auf den sich seit Jahren verschärfenden Wassermangel in den Seen bei Guben hingewiesen. Anlass war die Ankunft des ökumenischen Pilgerweges für Klimagerechtigkeit im Raum Guben.

deulowitzer see 0019Matthias Bärmann von der Kirchengemeinde verdeutlichte anhand der Bilder den von 1958 bis heute anhaltenden massiven Wasserrückgang. Mehr als 50 Meter hat sich das Wasser am Hauptstrand des Deulowitzer Sees in dieser Zeit zurückgezogen. Ursache hierfür ist zunehmend auch der näherrückende Tagebau Jänschwalde. Die Kirchengemeinde will die Sammlung privater Bilder fortsetzen und im nächsten Jahr auch Foto-Serien zu anderen Seen der Region veröffentlichen. Vorerst kann hier das am Samstag vorgestellte Banner mit den Fotos zum Deulowitzer See als pdf-Datei angesehen werden.

181110 klimapilger taubendorfZuvor hatten die Klimapilger das von Enteignung für den Tagebau Jänschwalde bedrohte Waldgrundstück bei Taubendorf besucht und ihre Unterstützung für den Widerstand des Grundeigentümers deutich gemacht. Anschließend haben die Pilger die Mahnglocke in Taubendorf besucht und wurden in der Kirche von Kerkwitz aus erster Hand informiert über die Geschichte des ersten Kirchenbaus in der DDR und des nach zehn Jahren erfolgreichen Widerstandes gegen die Umsiedlung. (Fotos: GRÜNE LIGA, Luftbild: ideengruen)

 

 

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Lausitzer Kohlerundbrief