Drohende neue Tagebaue in der Lausitz

karte lausitzer revier 2017Drohende neue Tagebaue in der Lausitz

Gleichzeitig wird auf polnischer Seite der Neiße ein Loch geplant

  • Gubin-Brody
    2466 Einwohner in 15 Orten (Gemeinde Gubin mit Grabice, Jazów, Koperno, Kozów, Luboszyce, Nowa Wioska, Sieńsk, Węgliny, Witaszkowo und Wielotów sowie Gemeinde Brody mit Datyń, Grodziszcze, Jasienica, Koło, und Wierzchno), ca. 1,9 Mrd. t Kohle

Abgesagt, aber nicht verbindlich ausgeschlossen:

Eine Studie des brandenburgischen Wirtschaftsministeriums empfahl im Mai 2007 die Sicherung der Kohlefelder:

  • Forst-Hauptfeld (7 Dörfer, 1061 Einwohner, dazu die Anwohner)
  • Klettwitz-Nord (7 Dörfer, 2086 Einwohner, dazu die Anwohner)
  • Jänschwalde-Süd (8 Dörfer, 906 Einwohner, dazu die Anwohner)
  • Neupetershain (5 Orte, 2170 Einwohner, dazu die Anwohner)
  • Calau-Süd (13 Dörfer, 2635 Einwohner, dazu die Anwohner)
  • Crinitz-Sonnewalde (9 Dörfer, 2284 Einwohner, dazu die Anwohner)

Für die spätere "strategische Rohstoffversorgung" solle zudem das Feld Fürstenwalde (Landkreis Oder-Spree) berücksichtigt werden.

Das Gutachten und die Namen der bedrohten Dörfer wurden nur durch Presseenthüllungen bekannt, die Regierung wollte es offenbar bis nach einer Entscheidung geheimhalten. Bis Mitte September 2007 wurden eilig drei der Felder (Jänschwalde-Nord, Bagenz-Ost und Spremberg-Ost) ausgesucht und öffentlich verkündet. Erst nach zehn Jahren Widerstand wurden sie vom Konzern im März 2017 verworfen. Die über der Kohle lebenden Menschen haben aber bisher nichts in der Hand als Aussagen in Pressekonferenzen. Die Lausitz braucht ein verbindliches Verbot neuer Tagebaue im gemeinsamen Berlin-Brandenburger Landesentwicklungsplan!

karte bergwerksfelder

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