Keine neuen Tagebaue in der Lausitz ! Nowym brunicowym jamam zadoraś!

Karte Braunkohletagebaue in der LausitzPolitiker und Energiekonzerne planen neue Braunkohlentagebaue in der Lausitz. Tausende Menschen sind betroffen: als Bewohner bedrohter Dörfer, am Rand der geplanten Gruben oder als Opfer von Klimawandel und gestörtem Wasserhaushalt. Und: dass nicht noch mehr Tagebaue geplant werden, kann niemand garantieren. Die Bundeskontaktstelle Braunkohle der GRÜNEn LIGA berät, vernetzt und unterstützt diejenigen, die sich gegen neue Tagebaupläne wehren.

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Drohende neue Tagebaue in der Lausitz

Karte Braunkohletagebaue in der LausitzLaufende Planverfahren

Spätere Planverfahren sind angekündigt für

Mit diesen fünf neuen Tagebauen sollen insgesamt für etwa 1,2 Mrd. Tonnen Braunkohle 3000 bis 4000 Lausitzer umgesiedelt werden.

Gleichzeitig wird auf polnischer Seite der Neiße ein Loch geplant

  • Gubin-Brody
    bis zu 2000 Einwohner in 13 Orten, ca. 1,9 Mrd. t Kohle

Und danach?

Eine Studie des brandenburgischen Wirtschaftsministeriums empfahl im Mai 2007 die Sicherung der Kohlefelder:

  • Forst-Hauptfeld (7 Dörfer, 1061 Einwohner, dazu die Anwohner)
  • Klettwitz-Nord (7 Dörfer, 2086 Einwohner, dazu die Anwohner)
  • Jänschwalde-Süd (8 Dörfer, 906 Einwohner, dazu die Anwohner)
  • Neupetershain (5 Orte, 2170 Einwohner, dazu die Anwohner)
  • Calau-Süd (13 Dörfer, 2635 Einwohner, dazu die Anwohner)
  • Crinitz-Sonnewalde (9 Dörfer, 2284 Einwohner, dazu die Anwohner)

Für die spätere "strategische Rohstoffversorgung" solle zudem das Feld Fürstenwalde (Landkreis Oder-Spree) berücksichtigt werden.

Das Gutachten und die Namen der bedrohten Dörfer wurden nur durch Presseenthüllungen bekannt, die Regierung wollte es offenbar bis nach einer Entscheidung geheimhalten. Bis Mitte September 2007 wurden eilig drei der Felder ausgesucht und (gemeinsam mit Vattenfall) öffentlich verkündet. (Die Pläne zu Nochten und Welzow waren bereits bekannt). In diesen Gebieten lebende Menschen haben bisher nichts in der Hand als das Wort des Ministerpräsidenten Platzeck auf einer Pressekonferenz, dass sie nicht vor 2050 an der Reihe seien.
Karte der Lagerstätten / Warum wir skeptisch sind

Termine

Klimahauptstadt ernst gemeint?: 100 Tage Rot-Rot-Grün
21 März 2017
19:00 -
Berlin, Robert-Havemann-Saal, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4
Sitzung des Brandenburgischen Braunkohlenauschusses
23 März 2017
09:00 - 14:00
Stadthaus Erich-Kästner-Platz 1, 03046 Cottbus
Protest gegen den Tagebau Nochten 2
23 April 2017
13:45 - 17:00
Treffpunkt: Bahnhof Schleife
Europäischer Stationenweg in Kerkwitz
10 Mai 2017
03172 Kerkwitz
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